2. Preis beim Georg-Moller-Preis
- Nicolas Sebastian
- 29. Okt. 2022
- 3 Min. Lesezeit

Für meinen Entwurf, für ein Hospiz in Darmstadt, wurde mir der 2. Preis beim Georg-Moller-Preis verliehen.
Über diesen Preis freue ich mich natürlich sehr. Es ist schön wenn man mal Uni-Unabhängig das Feedback erhält, einen guten Entwurf gemacht zu haben. Ich denke in diesem Entwurf habe ich mich auch gut reingegangen und mir M+he gegeben. Ich habe mal was neues gewagt und mich für eine organische Gebäudeform entschieden. Offensichtlich hat es sich gelohnt.
Die Modelle wurden noch bis zum 25. Oktober in der Sparkassenfiliale am Luisenplatz in Darmstadt ausgestellt.
Nun gehts mit dem nächsten Semester weiter, diesmal ohne Entwurf. Was genau ich im kommenden Semester alles mache lest Ihr demnächst hier auf meinem Blog.
Pressemitteilung zum Georg-Moller-Preis der Stadt Darmstadt:
In Erinnerung an den bedeutenden hessischen Baumeister Georg Moller lobt die Wissenschaftsstadt Darmstadt jährlich den Moller-Preis für Architekturstudentinnen und -studenten der TU Darmstadt aus. In diesem Jahr wurden mit dem 1. Preis Melina Knapp und Clarissa Olbrichausgezeichnet; Milena Dähne undNicolas Sebastian erhielten den 2. Preis. Mit einer Anerkennung wurden außerdem die Arbeiten von Tamara Germann, Isabell Habermann, Bomi Jin, Eva Rosalia Neveril, Maxim Puscas, Jana Schweitzer und Fabian Weinhart prämiert. Eingereicht wurden Arbeiten, die sich im Sommersemester 2022 dem vom Fachgebiet „Entwerfen und industrielle Methoden der Hochbaukonstruktion“ herausgegebenen Entwurf „Hospiz Darmstadt“ (dazu siehe unten) widmeten.Im Rahmen des Georg-Moller-Preises 2022 wird eine Preissumme von insgesamt 2.600 Euro vergeben. Die Jury entschied einstimmig, für die Arbeiten von Melina Knapp und Clarissa Olbrich ein Preisgeld von jeweils 550 Euro zu vergeben. Milena Dähne und Nicolas Sebastian erhielten für ihre Arbeiten ein Preisgeld von jeweils 400 Euro. Aufgrund der sehr respektvollen und einfühlenden Auseinandersetzung aller nominierten Entwürfe mit der komplexen und gesellschaftlich relevanten Aufgabe wurden den verbleibenden sieben Arbeiten Anerkennungen zu je 100 Euro vergeben. In der Entwurfsaufgabe sollte ein Hospiz zwischen der Albert-Schweizer- und der Landgraf-Phillips-Anlage in zentraler Lage in Darmstadt entworfen werden. Dabei sollten neue Wege erprobt werden, wie ein Ort des Lebens und des Sterbens in der Stadt gestaltet sein kann. Da es für die Entwurfsaufgabe eines städtischen Hospizes kaum Referenzen gibt, sollte der Entwurfsprozess als ein forschendes Entwerfen verstanden werden. Im Dialog mit Experten, Fachkräften und Betreibern wurden Fragestellungen entwickelt, die in den Entwürfen aufgegriffen und diskutiert werden sollten. Ziel war es, Alternativen zur gesellschaftlichen Segregation der Sterbenden von den Lebenden aufzuzeigen und ein Hospiz so zu gestalten, dass einerseits die Gäste und Besucher am gesellschaftlichen Leben in der Stadt teilhaben können und andererseits zugleich ein schützender Raum für Rückzug und Ruhe entsteht. „Es ist beeindruckend, wie kreativ und einfühlsam sich die jungen Architektinnen und Architekten mit dem sensiblen Thema ‚Hospiz‘ auseinandergesetzt und ihren Ideen und Überlegungen in Gestalt von Plänen und Modellen Ausdruck verliehen haben“, sagte Oberbürgermeister Jochen Partsch anlässlich der heutigen (11.) Preisverleihung und Eröffnung der Ausstellung der eingereichten Entwürfe in der Sparkasse am Luisenplatz. Der von der Wissenschaftsstadt Darmstadt ausgeschriebene Georg-Moller-Preis wird für Studienarbeiten vergeben, die sich auf Darmstädter Bau- und Planungsaufgaben beziehen. Der Preis wurde 1989 erstmals verliehen. Seit 2000 wird das Preisgeld von der bauverein AG gestiftet. Der Preis soll „in schöpferischer Verknüpfung mit Theorie und Praxis die Auseinandersetzung mit realen und städtebaulichen Fragestellungen unserer Stadt fördern“. Zudem soll laut Satzung „das fachliche Gespräch zwischen der Wissenschaftsstadt Darmstadt, der bauverein AG und der Technischen Universität belebt werden“. Der Architekt und Bauforscher Georg Moller (1784-1852) hatte als Leiter des Hessischen Staatsbauwesens mit seinen städtebaulichen Planungen die bürgerlich-klassizistische Struktur des Darmstädter Stadtgrundrisses und das Stadtbild mit wesentlichen Bauwerken maßgebend geprägt. (https://www.darmstadt.de/nachrichten/darmstadt-aktuell/news/georg-moller-preis-2022-geht-an-melina-knapp-clarissa-olbrich-milena-daehne-und-nicolas-sebastian-sieben-weitere-arbeiten-werden-mit-anerkennung-praemiert) )
Comments